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Newsletter 26.03.2007 |
| True Temper + Grafalloy greifen an Die Umsätze der ganz Grossen, also Callaway und Fortune Brands (Titleist etc.), stagnieren. Trotz Aufkäufe namhafter Konkurrenten wie Spalding, Hogan oder Cobra. Dem Golfschläger-Geschäft von Nike und ADIDAS (Taylor Made) geht es nicht besser. Leidtragende wie in anderen Industrien auch: die Zulieferer. Was nutzt es TrueTemper als weltweit unangefochtener # 1 bei Stahlschäften, wenn der marktbeherrschende Monopolist nichts zu sagen hat. Er ist dem Preisdiktat von Callaway und Titleist (60 % seines Umsatzes) zwar nicht ausweglos ausgesetzt, die brauchen True Temper ja auch. Ohne True Temper liefe gar nichts. Trotzdem sind die Absätze mengenmässig verklettet. Klassische "No-Win-Situation". In 2004 wurde True Temper denn auch in die Hände der neu gegründeten "True Temper Sports Inc." überführt. Eine Gruppe von Investoren ist seitdem der neue Inhaber. Investoren wollen nun mal Geld sehen, und schon tut sich etwas. Kauf der Patente und Markenrechte von Royal Precision/Rifle. Jetzt gibt's wirklich nur noch einen. Nippon Shaft spielt ausserhalb von Asien eine inzwischen zwar zunehmende Rolle, ist aber von einem nennenswerten Marktanteil vorerst noch entfernt. Neue Strategie, so wie sie aussieht: Das OEM-Geschäft mit den Grossen bleibt, wie es ist. Als Selbstläufer durch "Dick und Dünn" mit im Schnitt miserablen Margen. Seit der neuen "True Temper Sports Inc." aber bläst ein frischer Wind. Neue, von der alten True Temper Inc. seit Jahren vernachlässigte Zielgruppe: Ambitionierte Golfer, die etwas für Ihr Spiel tun wollen und bereit sind, für besseres Equipment jenseits des Standards mehr auszugeben. Diese Zielgruppe ist in Nord-Amerika nebenbei vergleichsweise riesig. Rund ein Drittel aller Golfer in USA und Kanada lassen sich ihre Schläger fitten. Tendenz stetig steigend. Dabei spielen Standard-OEM-Schäfte keine Rolle. Und darum geht's. True Temper + Grafalloy kümmern sich nun auch um unsereins. Mit richtigen Krachern. True Temper und Grafalloy haben in 2006 "TRUE TEMPER TOUR CONCEPT" ins Leben gerufen. Ein Netz authorisierter Elite-Clubmaker, die ihren Kunden exakt die gleichen Schäfte anbieten und installieren dürfen, wie sie auch die Tour-Pro's im Tour-Van eingebaut bekommen. Mit den M-80-Stahlschäften (TourConcept) und TrueTemper GS-75 füllt TrueTemper endlich die Lücke im Segment der extrem leichten Stahlschäfte. Lehrmeister Nippon Shaft hat es vorgemacht, wie mit diesen Schäften (NS Pro 850 GH und NS Pro 850 GH) neue Kunden sowohl aus dem Lager der Steel-Fans als auch aus jenem der nicht so begeisterten Graphit-Spieler in Scharen gewonnen werden koennen. Die Schaftwände der TrueTemper-Leichtgewichte bestehen aus der hauseigenen + patentierten S-3-Legierung. Die alten Schlachtrösser mit ihren 130 +/- Gramm haben natürlich nicht ausgedient, aber die Alternative ist endlich da. Grafalloy, durch den Siegeszug des "Pro-Lite"-Graphitschafts für Hölzer erfolgsgewöhnt und satt geworden, hatte es schlicht verpennt, dass mit den ansteigenden Volumina der Driver-Köpfe Schäfte notwendig wurden, die im unteren Schaftbereich torsionsfester sind als im restlichen Bereich des Schafts. Mit dem "Pro-Lite" waren die Dickköpfe nicht spielbar. Nachdem der lila-gelbe UST Proforce Gold "tip stiff" das Feld eigentlich schon abgeräumt hatte, kam endlich die Antwort: "Grafalloy Blue" mit "Micro Mesh Technology". Mit der " Pro Launch"-Serie, die unterschiedliche Startwinkel des Golfballs erzeugen kann, und dem "Nano-Comp-NT" wurde die Innovationslücke zu den anderen geschlossen Jetzt kommt's aber knallig: Der neue "EPIC".
Sieht aus wie ein "Fiction-Sword". Hat heutzutage jedes Waffengeschäft im Schaufenster. Tattoo. Die Schaftwand besteht aus einem revolutionär neuen Material namens "NANOFUSE", das in Zusammenarbeit der Grafalloy-Ingenieure mit "Powermetal Technologies" über die letzten 3 Jahre entwickelt wurde. NANOFUSE enthält 2 Komponenten: ein Polymer-Kunststoff-Substrat sowie nano-kristallin angeordnete Nickel-Atome. Diese nano-kristallin angeordneten Nickel-Atome werden in auf molekularer (!) Ebene erzeugte Schlitze im Polymer-Kunststoff verwurzelt. So wird das Polymer-Substrat zum Behälter der nano-kristallin angeordneten Nickel-Atome. Der "EPIC" soll uns dank seiner nano-kristallin angeordneten Nickel-Atome mit dem Härtegrad von Diamanten zu einer Einengung der Streubreite unserer Drives um 35 % verhelfen. Weniger krumm heisst gleichzeitig auch länger. Die beste aller Welten also. Wir sind gespannt, haben Test-Schäfte bestellt. Sowohl die zivile Version als auch die Tour-Concept-Exemplare. Wenn Sie Lust haben: Sie können die neuen "EPIC's" in 2 - 3 Wochen selber ausprobieren. Auf der Range des GC Rheinhessen. Mit unseren NAKASHIMA H-Tech Driverköpfen in 9,5°, 10,5° und 11,5°. Bis dahin hoffentlich auch in LH.
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Das Wetter in
St. Johann.
4-Tage-Prognose. Wichtig für's Testen unserer Schläger und Schäfte auf der Anlage des GC Rheinhessen.
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