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Preise für "Nano-Tubes" sind inzwischen stark gefallen. Es gibt
auch schon Preise für unterschiedliche Qualitäten. Aber: Eine kompletter Nano-Schaft ist nicht darstellbar und wäre überhaupt nicht
zu bezahlen. So wie so manchem die Lieferfristen bei Ferrari zu lang
sind. Nun sind die Schaft-Hersteller auch nicht blöde und haben überlegt,
wie man "Nano" auf den Schaft draufschreibt und "Nano"
in den Schaft reinkriegt. Und dies so, dass der Schaft spürbar bessere
Spieleigenschaften erhält.
Wie schon gesagt, die
Preise für CNT's (Carbon Nano Tubes) betragen längst nicht mehr jene
400,00 $ pro Gramm wie in 2005. Die Erschwinglichkeit der CNT's
ermöglichst es jetzt, dem Schwachpunkt jedes Graphitschafts auf den Leib
zu rücken: dem Harz. Epoxy sorgt dafür, dass die Graphit-Fasern
miteinander verklebt werden. So entstehen aus Fasern Fäden, und aus
Fäden wird Gewebe. Die Wand des Graphit-Schafts ist am Ende
gewickeltes Gewebe.
Gewebeanteil Graphit/Harz =
70/30. Lebendigkeit und Struktur des Schafts kommen aber ausschliesslich
vom Graphit. Der Kleber ist totes Zeug und trägt nichts bei, ausser dass
er klebt. Schachzug der Hersteller: Beimischung von CNT's in das Epoxy.
Jetzt wird auch das Harz zum aktiven Bestandteil, und weil CNT's 17 mal
so fest sind wie Graphit, braucht man nicht so viel von dem teuren Zeug,
um dem müden Kleber auf die Beine zu helfen. Positiv auch, dass die
Ausrichtung der Fasern exakter ist als ohne CNT's.
Drei Schafthersteller
- bitte anklicken - sind vorläufige Vorreiter:
ALDILA
GRAFALLOY
STULZ |